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Vorwort Unter dieser Rubrik möchte ich einige meiner Erlebnisse mit meinen Hunden relativ ausführlich schildern ohne große Wertung für Irgendwen oder Irgendetwas – frei nach dem Motto „Jeder ist schlau, der Eine vorher, der Andere hinterher…….“ Als
Hintergrund sollte beachtet werden, dass ich in einem sehr ländlichen
und relativ dünn besiedelten Teil Deutschlands lebe. Viele Hunde
fungieren hier noch als eine Art Nutztier. Sie haben den Hof der Familie
zu beschützen. Sie bekommen regelmäßig ihr Futter, ihre
Schmuseeinheiten, haben meist ein großes Gelände, in dem sie sich
ausreichend bewegen können sowie einen geschützten Schlafplatz im
Stall oder in der Scheune etc. Ein Tierarzt sagte mal zu mir: wozu soll ich mir Geräte etc. alles anschaffen? Ich brauch das doch eh nie…..die wenigen Hundebesitzer, die da mehr erwarten, die schicke ich in die Tierklinik. Er hatte nicht einmal ein einfachstes Röntgengerät. Blutabnahme zählte auch nicht zu seinem Spektrum. Klar, der nächste Konkurrent ist gut 20 km entfernt und die meisten Menschen hier auf dem Land sind nett und freundlich zu ihren Tieren, aber eine ärztliche Behandlung wird meist nicht einmal in Erwägung gezogen…….. in der Natur gibt es so was ja auch nicht……hmm?!. Klar ist natürlich auch, dass Tierärzte auch nur Menschen sind und wie auch ich inzwischen gelernt habe, ist es einfach „nur“ ein Beruf wie jeder andere auch. Nicht jeder Baufirmeninhaber ist ein Architekturfanatiker, nicht jeder Landwirt ein ausgesprochener Tierliebhaber!! Ein
Beruf, ein Geschäft wie viele andere auch – es MUSS sich
„RECHNEN“!!!! Klar
muss Er mehr wissen als ein „normaler“ Tierhalter, denn er hat es
studiert, aber es gibt kaum eine Verpflichtung, die besagt, dass sich
ein Tierarzt weiterbilden muss, dass er auf dem Laufenden bleiben muss,
was die Tiermedizin angeht. Frage: haben wir nicht alle mal irgendwas in der Schule gelernt wovon wir heute, nach vielleicht 15 oder 20 Jahren, keine Ahnung mehr haben? Dann kommt das riesige Spektrum hinzu: der Tierarzt ist sozusagen Internist, Chirurg, Zahnarzt, Orthopäde, Neurologe und und und ……., und das für Vögel, für Katzen, für Hunde, für Pferde, Kaninchen, Hamster usw. Geht das denn überhaupt? Erwarten wir da nicht ein wenig zu viel? Dazu kommt, dass eine Menge Tierhalter auch noch denken, der Tierarzt sei Ernährungsberater, denn er verkauft ja sogar das Futter seiner Sponsoren………… Also sollte doch ein Tierarzt ein absoluter Übermensch sein oder???????? Ja, ich habe auch inzwischen sehr sehr wenige Ausnahmefälle kennengelernt, deren Berufung es tatsächlich ist, Tieren zu helfen. Die sich laufend weiterbilden und sich ein Bein für jedes einzelne Tier ausreißen – es sind allerdings erschreckend wenige.
Bitte nicht falsch verstehen, ich gebe
niemandem die Schuld für meine negativen Erlebnisse.......ich selbst
habe Schuld an den negativen Erfahrungen, die meine Tiere dadurch
machen mussten, denn ICH, ganz alleine ICH habe die Verantwortung für
meine Tiere - nicht ein Tierarzt oder Ähnliches........ein Tierarzt für
mich ein Dienstleister nicht mehr und nicht weniger!!!!! |
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