Einige meiner Tierarztabenteuer der letzten Jahre

Krankengeschichte Li(ssy) vom Einzug bei mir bis zu einem unserer „nicht sehr schönen Tierarzterlebnisse“ – zumindest eins der krasseren Erlebnisse:

Nachstehenden Bericht hatte ich für einen Tierarzt geschrieben, damit er sich mit dem bisherigen Verlauf im Vorfeld in Ruhe auseinandersetzen konnte und sich eine Meinung bilden konnte:  

Ende April  2003:  Li kam zu mir: kahle Stellen am Körper, schwarze Zähne, verdreckte Ohren, schlechte Atmung, 16 kg, Rippen und Beckenknochen abstehend, dicken Bauch – erster Eindruck: Bauchwassersucht oder hochgradig vereiterte Gebärmutter. Sie wurde nach einer Beruhigungsspritze erstmal geröntgt. Röntgenergebnis: 9 Welpenköpfe zu sehen. Da war ich erstmal platt…….  

Anfang Mai 2003:  in 2,5 Stunden brachte sie 9 Welpen zur Welt, 8 Rüden, 1 Hündin, gesund munter und fit.  

Ende Mai 2003:  Mutter und Welpen wurden entwurmt. 10 Tage später Kotprobe Li zeigte Wurmbefall. Sie wurde nochmals samt Welpen entwurmt. Mitte Juni wurden Welpen und Mutter nochmals entwurmt und Ende des Monats wurden Welpen und Mutter geimpft. Li erhielt die Grundimmunisierung ähnlich der Welpen, da kein Impfausweis etc. vorlag und nicht bekannt war ob sie jemals geimpft wurde.  

Ende Juni 2003:  Li hatte offensichtlich große Probleme mit der Impfung, sie war mehrere Tage total matt, schlief fast nur noch, wollte keinen in ihrer nähe haben und hatte einen leicht wankenden Gang. Der Tierarzt, der sie geimpft hatte, meinte, das sei bei manchen Tieren so. (Ich habe sie jedoch Aufgrund dessen und da wir nicht ins Ausland fahren, nicht auf Hundeplätze gehen etc. nicht mehr impfen lassen). Weiter traten nach Abgabe der Welpen bei Ihr Zitteranfälle auf. Ein Kopfzittern wobei sie während der Anfälle wie weggetreten schien. Hauptsächlich kamen diese Anfälle am Abend ca. 1 bis 2 Stunden nach dem Fressen. Ich suchte 3 Tierärzte in Serie diesbezüglich auf, deren Meinung tendierte in Richtung einer Art Epileptischer Anfälle. Jedoch riet mir hier jeder anstelle einer genaueren Untersuchung zum Einschläfern, da der Hund nach deren Meinung psychisch gestört sei. Der vierte Tierarzt war bereit eine Blutentnahme zu machen, so wie ich das erstmal wollte. Es ergab sich ein wesentlich zu niedriger Magnesium- und Mangangehalt im Blut (?). Die B-Vitamin-Werte lagen auch im Keller. Auf eigene Faust fütterte ich Li Bierhefe und ein Magnesiumprodukt aus dem Pferdebereich zu. Die Anfälle wurden seltener – ca. 2 bis 3 Mal die Woche und sie dauerten keine 4 bis 5 Minuten mehr sondern ca. 1 bis 2 Minuten. Jedoch musste man sich Ihr fernhalten wenn so ein Anfall kam, denn sie reagierte panisch auf Nähe, auch noch rund eine halbe Stunde nach dem Anfall.  

August 2003:  Wir kamen vom Spaziergang nach hause, da blutete Li plötzlich aus der Nase. Es war Freitagabend, mein damaliger Tierarzt wollte sie ohnehin nicht behandeln, da sie ja kein „einfacher Hund“ war. Er meinte, es könne eine Granne o.ä. sein, die in die Nase eingedrungen ist. Da könne man bei „so einem Hund“ gar nichts machen, weil man ja nicht rankommt. 2 weitere Tierärzte lehnten uns bereits an der Türe ab. Beim dritten erwirkte ich nach lautstarker  Diskussion, dass sie zumindest eine Blutgerinnungsspritze erhält, damit sie mir nicht gleich im Auto verblutet. Die Blutung stand daraufhin still bis in der Nacht. Sie bekam dann einen Hustenanfall, blutete wieder sehr stark, würgte dabei geronnenes Blut aus. Sie war dann den nächsten Tag sehr schwach. Die Blutung stand jedoch still und sie erholte sich wieder sehr gut.  

Herbst 2003:  Li erholte sich sehr gut, die Zähne wurden langsam aber sicher weiß, sie nahm an Gewicht zu, verlor nach und nach sehr langsam die Angst vor ihrer Umwelt, ging gerne mit spazieren. Das Fell wurde schöner und dichter. Sie lernte Schwimmen. Die Anfälle mit dem Kopfzittern traten nur noch ca. ein mal pro Woche auf und vergingen nach wenigen Sekunden wieder. Nach und nach erkannte ich, dass diese Anfälle wenn sie kamen nach der Fütterung von Trockenfutter auftraten. Sie mochte Trockenfutter auch nie so besonders. Ich probierte einige (hochwertige!) Futtersorten durch, wobei sich jedoch nichts veränderte. Davor fütterte ich immer 3 bis 4 mal die Woche Trockenfutter und den Rest selbst zubereitetes Futter. Ich ging dazu über nur noch selbstbereitetes Futter zu geben, woraufhin die Zitteranfälle komplett verschwanden. (Inzwischen liegt der letzte Anfall ein gutes Jahr zurück).  

März 2004:  Wir waren spazieren, es war schönes Wetter, plötzlich, ohne sichtbare Einwirkung kam Li plötzlich humpelnd angelaufen. Sie hatte davor nicht mit meiner anderen Hündin gespielt oder war schnell gerannt, wo man ein Umknicken hätte vermuten können. Eine Verletzung von außen war ebenfalls nicht zu erkennen. Zu hause dann konnte ich eine leichte Schwellung im Fußbereich erkennen. Da ich zu dem Zeitpunkt keinen Tierarzt hatte, der sie freiwillig behandelte, wandte ich mich an eine Tierheilpraktikerin, die Arnika/Belladonna empfahl. Nach rund 6 Tagen war das Humpeln sowie die Schwellung komplett verschwunden.  

Mai 2004:  ähnlich wie im März am Fuß, bekam Li plötzlich eine Schwellung am Fersengelenk desselben Beinchens und sie humpelte schlimmer als im März. Auch hier war keine Verletzung ersichtlich und sie bewegte sich davor normal, d.h. es war keine Überbelastung, Springen oder Spielen  o.ä. vorangegangen. Einzige Parallele: beides begann an einem sonnigen relativ warmen Tag. Sie erhielt wieder Arnika/Belladonna, was ja offensichtlich im Vorfeld half – diesmal jedoch nicht. Es wurde schlimmer. Am 6. Tag dann wandte ich mich an einen neuen Tierarzt, der mir von mehreren Hundehaltern empfohlen wurde. Er hatte zumindest schon mal keine Probleme damit, dass Li eben nicht der „einfache Schmusehund“ war. Sie wurde geröntgt, er stellte dabei eine Arthritis fest und meinte, die Knochenstrukturen seien nicht gerade die Besten. Sie bekam erstmal Antibiotika gespritzt und Tabletten, damit die Entzündung gestoppt werden sollte. Das Bein wurde jedoch schlimmer anstatt besser. Beim nächsten Besuch wurde Flüssigkeit aus dem Gelenk gezogen, der Tierarzt nannte das Ganze dann „aseptische Arthritis“. Er spritzte Prednesolon - danach täglich. Gleichzeitig erhielt sie Antibiotika in Tablettenform. Als diese nicht so recht bzw. gar nicht anschlugen, bekam sie Rimadyl, was ebenfalls keinen durchschlagenden Erfolg brachte. Dies schien erstmal eine gewisse Erleichterung zu schaffen, jedoch trat sie dann einige Tage später nicht mehr auf das Bein auf und es wurde noch dicker. Es wurde ein Blutbild gemacht, welches erhöhte Leukozyten zeigte sowie nach wie vor Mangan und Magnesiummangel trotz Zufütterung. Die B-Vitaminwerte waren ebenfalls zu niedrig. (evtl. nervliche Belastung des Hundes widerspiegelnd??) Das Ganze zog sich insgesamt bis Ende September hin. Der Tierarzt war schon genauso verzweifelt wie ich. Er röntgte das Bein noch mal und war sich nicht sicher, ob die Achillessehne noch am Fersenbein war oder ob sich diese abgelöst hatte durch den starken Entzündungsvorgang. Er vermittelte uns dann nach in eine Spezial-Praxis, wo Li im Oktober 2004 operiert wurde, da die Sehne tatsächlich abgelöst war. Man nannte uns eine Chance von 50:50, dass sie zumindest das Bein wieder benutzen kann und keine Schmerzen hat. Alternativ wäre dann noch eine Versteifung oder eine Amputation denkbar gewesen…… ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn die OP nicht erfolgreich gewesen wäre……  

Oktober 2004:  Nach der Operation gab es Höhen und Tiefen im Heilungsprozess. Li ging ganz gut mit der Sache um, Sie fing bereits 3 Wochen nach der OP an das Beinchen ab und an zu belasten. Der operierende Arzt war sehr zufrieden mit dem Verlauf und wir natürlich auch. Alles sah sehr gut aus, jedoch entzündete sich immer wieder eine kleine Stelle an und um die Operationsnarbe. Es eiterte an der Stelle, heilte dann aber wieder ab. Im Dezember entstand eine dicke weiche Beule an der OP-Narbe. Laut unserem Tierarzt ein Hämatom. Dies wurde wieder durch unseren Tierarzt behandelt. Inzwischen trat sie auf das Bein ordentlich auf, was wiederum Mut machte.  

Januar 2005:  Das Bein wurde wieder richtig dick, wo es operiert war. Ich war ziemlich deprimiert und fuhr mit Li wieder nach Leipzig. Dort wurde geröntgt und alles genau angesehen. Einsetzen konnte sie das Bein gut und die Bewegung war soweit auch okay. Der Faden saß richtig, war nicht verrutscht. Man sagte mir, dass wir froh sein sollten dass es ist wie es ist, da die Operation ja doch eine 50 : 50 Sache gewesen sei. Sie bekam wieder für 14 Tage Rymadil und das Bein wurde darauf hin auch wieder besser.  

Mai 2005:  Li hatte  ein Hämatom am Ohr, welches genäht werden musste.  

Ende September 2005:  Li humpelte wieder, jedoch war diesmal wieder der Fuß (Pfote) geschwollen. Wir waren wieder bei unserem Tierarzt, der sie abtastete, einen Scheidenabstrich nahm und der sicheren Meinung war, sie hätte eine Gebärmutterentzündung. Sie wurde dann im Oktober 2005 operiert, wobei Gebärmutter und Eierstöcke entfernt wurden, die ich mir auch nach der OP ansehen durfte. In den Eierstöcken war eine Vereiterung erkennbar. Nun hoffte man, die ganzen Gelenkprobleme könnten von der Gebärmutterentzündung hervorgerufen worden sein. Dies sah auch eine ganze zeitlang so aus. Außer einigen kleinen Problemchens am operierten Bein, ging es Li ganz gut. Die kleinen Stellen, die am operierten Bein ab und an aufgingen, behandelte ich inzwischen mit Aloe Vera und Propolis selbst.  

Sommer 2006:  Als es diesen Sommer so extrem heiß war, verstärkten sich die Probleme mit dem operierten Bein wieder zusehends. Als dies wieder etwas besser wurde, begannen die Probleme mit dem anderen Hinterlauf. Inzwischen ist der andere Fuß hinten rechts geschwollen und sie humpelt. Dies variiert im Moment, mal besser, mal schlechter. Erstmals trat dies im August auf, da bekam sie Traumeel, daraufhin war das Humpeln und die Schwellung nach einer Woche wieder verschwunden um Mitte September wiederzukommen. Sie bekam dann noch mal Traumeel, daraufhin wurde das Bein jedoch weder schlechter noch besser.
Auf diesem Stand befinden wir uns im Moment, d.h. zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung zur Blutentnahme.
Weiter ist zu bemerken, dass Li seit gut einem Dreivierteljahr sehr viel schläft. Sie sucht oft ihre Ruhe, ist nach dem Spaziergang doch sehr erschlagen (!).

In wieweit das „normal“ ist kann ich nun schwer einschätzen, da ihr Alter nicht genau bekannt ist. Meine andere Hündin (knapp über 9 Jahre) ist jedoch einiges agiler als Li. Jedoch hat die andere Hündin mit Sicherheit bei weitem nicht so viel Schlechtes durchleben müssen wie Li. 
Li bekommt seit gut 3 Wochen Cistus (pro Tag eine Kapsel) und seit 10 Tagen Dorschlebertran (sie reagiert sehr positiv darauf) zugefüttert. 2 bis 3 mal die Woche gibt es für „Alle“ Bierhefe und Seealgenmehl ins Futter.

Der nun folgende Bericht ging nach dem Erlebnis an die zuständige Tierärztekammer………
mit Datum vom 27.12.2006:

Bericht – Tierarztpraxis Dr. XXXXX  

Ich war auf der Suche nach einer Tierarztpraxis, die Erfahrung auf dem Gebiet Borreliose hat und die Möglichkeit eine Blutuntersuchung auf kurzem und schnellem Wege durchzuführen. Stand der Dinge war, dass meine Hündin, die ich vor gut 3 Jahren aus dem Tierschutz mit unbekannter Vorgeschichte übernommen habe, immer wieder an Gelenkentzündungen litt. Mal schwerer mal schwächer traten die Symptome zu Tage. 
In der Region meines Wohnortes konnte die ganze Zeit keine „ordentliche Diagnose“ erstellt werden. Überwiegend handelt es sich um so genannte Landtierärzte, die bestenfalls mal über ein veraltetes Röntgengerät verfügen, wenn überhaupt. Ich freundete mich also bereits damit an, eine weitere Strecke nach Magdeburg, Leipzig o. ä. in Kauf nehmen zu müssen. Ich telefonierte im weiteren Bereich die Tierärzte nach Branchenbuch ab. Einige konnten mit Borreliose wenig anfangen, andere wollten das Blut per normaler Post nach „irgendwohin“ schicken.
Ein Bekannter empfahl mir dann die Tierarztpraxis Dr. XXXXX und gab mir die Telefonnummer.
Ich rief dort Mitte November 2006 an um dort mein Anliegen vorab telefonisch zu besprechen. Ich hatte einen Mann am Telefon, der mich an Herrn XYZ weitergab und mir sagte, der Herr XYZ sei Tierarzt in der Praxis. Er nahm sich Zeit für das Gespräch und beriet mich ausführlich, teilte mir auch mit, dass die Labor-Diagnose direkt in Leipzig erfolgt etc. Ich habe daraufhin mit Herrn XYZ einen Termin zur Blutentnahme vereinbart und erstellte eine „schriftliche Krankengeschichte“ um im Vorfeld einen Einblick in die Probleme zu geben und eventuell damit eine Diagnosestellung im Nachzug ggf. zu erleichtern.
Die Krankengeschichte sendete ich vorab per Mail an die Tierarztpraxis (am 20.11.06). Termin zur Blutentnahme war für den 23.11. vereinbart. Ich rief den Tag vorher noch mal kurz an, fragte nach dem Eintreffen der Mail und ob alles klar wäre mit dem Termin. Bei diesem Gespräch hatte ich Herrn Dr. XXXXX am Telefon. Er bestätigte Beides, teilte mir mit, er sei persönlich nicht in der Praxis, aber der Herr XYZ und noch ein Mitarbeiter könnten das genauso gut. 
Herr XYZ und ein weiterer junger Mann nahmen sich Zeit für die Hündin, nahmen Blut und ich sagte Herrn XYZ, dass meine Hündin noch zwei kleine Knoten an der Milchleiste habe, die ich erst dieser Tage bemerkt hatte. Meine Hündin war ein wenig zu dick, ich hatte sie bewegungsmäßig stark gebremst die Tage wegen des wieder geschwollenen Hinterlaufs. Auch darüber wurde gesprochen. Ich brachte noch eine Kotprobe mit zur Untersuchung.
Herr XYZ verabreichte meiner Hündin Cleorobe für 1 Woche, spritzte ihr ein Homöopathisches Mittel (Tarantula) wegen der Knoten und sagte mir, dies müsste noch 3 mal gemacht werden, also die kommende Woche wieder und die darauf, sowie dann noch mal nach einer Woche.
Wir sollten nun die Woche drauf wiederkommen, ich könnte aber auch schon den kommenden Montag wegen dem Ergebnis der Blutuntersuchung anrufen. Der junge Mann, der dabei war, rechnete mir die einzelnen Beträge vor und teilte mir die zu bezahlende Summe mit (rund Euro 160,-) eine Rechnung bekam ich nicht, ich bezahlte bar.  

Montag, den 27.11.06  rief ich in der Tierarztpraxis an, hatte Herrn Dr. XXXXX am Telefon, der mir mitteilte, dass das Blutbild komplett gut ausgefallen sei. Borrelioseuntersuchung sei in beiden Fällen negativ, Schilddrüsenwerte seien okay, etc. Einzig seien die Eosinophile erhöht, was mit den Gelenkentzündungen zusammenhängen könnte. Alles Weitere sollte am Donnerstag in der Praxis besprochen werden, er sei an dem Nachmittag auch in der Praxis, sagte er mir.  

Donnerstag, den 30.11.06 war ich also mit meiner Hündin wieder in der Praxis. Herr Dr. XXXXX sah sich die Hündin an, fragte, wer das Bein operiert hätte, ich sagte ihm, das sei ein Kollege in Leipzig vor gut 2 Jahren gewesen. Er ließ sich darüber aus, dass wohl die Operation total Mist sei und so was viel besser zu machen sei und und und, der Arzt sei ja auch schon in Pension gegangen. Ich sagte, ich sei eigentlich froh gewesen, dass der Hund wieder laufen kann, die meisten Ärzte bei denen ich damals vorstellig war, sahen nicht mal die Möglichkeit einer Operation. Er regte sich darüber auf ohne dass ich den Grund und Sinn richtig nachvollziehen konnte und ich fragte ihn, was nun geschehen könne oder sollte, denn an der OP war ja nun nichts mehr zu ändern. 

Naja, nachoperieren könne er jetzt ja auch nicht mehr, man müsse zusehen, den Entzündungsherd dort herauszubekommen. Er sah darin die Grundursache für die laufenden Gelenkentzündungen (auch wie im Moment am anderen Hinterlauf vorhanden). Er meinte, sie müsse Prednisolon und Antibiotika bekommen um die Bakterielle Entzündung zu stoppen. Er wolle ihr ein neues Antibiotika spritzen, das irgendeine Salzbasis ist und knappe 4 Wochen anhalten sollte, das sei ganz neu aber super gut und man könne ja die Tablettengabe nicht vergessen. Er spritze ihr das Mittel, gab mir Prednisolon50 für sie mit (sie sollte 2 x täglich ½ Tablette bekommen). Dann sprach ich ihn an wegen der 2. der 3. Spritzen wegen der Knoten an der Milchleiste. Er tastete sie ab und bestätigte, was ich auch schon ertastet hatte, dass die Knoten nur noch ganz klein waren. Er gab ihr die zweite Spritze. Er sprach mich dann darauf an, dass ich der Hündin, wie auch meinen anderen Hunden Cistus gebe. Das bräuchte ich nicht, die Hündin sei ja laut Blutbild gesund. Ich sagte, dass die Hunde dadurch keine Zecken und Flöhe hätten. Bei uns ist das normal schlimm, weil wir direkt am Waldrand wohnen. Ich fragte ihn, was dagegensprechen würde. Er sagte nur, dass Zeug sei zu teuer. Ich sagte, dass ich die Chemischen Produkte auch teuer finde und dass sie ja dem Tier auch schaden könnten, wie er dazu stehen würde. Er meinte dann nur: na dann geben sie es halt weiter, wenn sie wollen. Er sagte mir dann, dass er mir die Behandlung nicht rechnen würde, sondern nur die Medikamente. Ich zeigte mich überrascht und bedankte mich schon mal. Eine Frau, ich denke es war Frau XXXXX, stellte mir eine Quittung aus. Auf dieser steht jedoch Behandlung (kann ich nicht lesen) Medikamente. Der Betrag bzw. die Medikamente wurden mir nicht aufgeschlüsselt.
Er sagte, ich solle mit der Hündin am 21.12 wiederkommen und so lange das Prednisolon geben, dann würde man weitersehen. Ich sprach ihn auf die Spritzen an, die sie bzgl. der Knoten an der Milchleiste 4 mal, jeweils nach einer Woche bekommen sollte (lt. Herrn XYZ). Er meinte, die seien so klein, das sei nicht notwendig. Wir sollen am 21. wieder kommen. Komisch fand ich, dass bei dem Blutbild, das gemacht wurde keine Herzwerte angegeben waren, obgleich vereinbart wurde, dass „alle“ Organe gecheckt werden sollten. Der Wert „Muskel“ und noch einer war angegeben ich glaube Kalium????
Sorry, bin eben Laie. Der Wert Muskel war am oberen Grenzbereich und Kalium mittendrin, daran erinnere ich mich noch. Meine Frage danach wurde übergangen „ ist doch alles okay nach dem Blutbild“ war die Antwort.
Ich verabreichte meiner Hündin wie angewiesen die Prednisolon. Am Montag, den 4.12. stellte ich fest, dass der Bauch meiner Hündin massiv dick wurde, wie aufgedunsen, sie war beim Fressen noch schneller als sonst, sie war hypernervös und zappelig, sie ging auf die anderen Hunde los, wenn es Futter gab, um deren Futterration zusätzlich zu bekommen, was sie sonst nie tat. In der Nacht lief sie erst in der Wohnung rum, wie aufgescheucht, ging dann ins Grundstück, wo ich sie dabei fand, dass sie sich alte Knochen ausbuddelte um diese zu fressen, was sie sonst nie tat. Sie fand die ganze Nacht keine Ruhe, dies konnte ich bei ihr noch nie feststellen. Der Bauch war nächsten tag noch mehr aufgedunsen, ich dachte eventuell noch durch das viele futtern noch mehr. Den ganzen Tag (5.12.) dasselbe Bild und der Bauch wuchs und wuchs. Ich rief nachmittags in der Praxis Dr. XXXXX an und wollte wissen was ich tun soll. Ich hatte zuerst eine Frau dran (vermutlich Frau XXXXX). Sie bat mich direkt gleich kurz nach 19 Uhr anzurufen, denn Herr Dr. XXXXX sei in der Behandlung und sehr schwer zu stören.
Ich rief 5 Minuten nach 19 Uhr an – ich hatte natürlich auch Angst, er könne die Praxis verlassen und ich erreiche dann keinen mehr. Er stellte forsch fest, dass ich ja ganz schön eng hier anrufen würde, er sei noch in einer Behandlung. Ich setzte an zu fragen wann er kurz Zeit hätte, dabei wurde ich unterbrochen :“was ist denn los, machen Sie mal schnell, ich hab nicht ewig Zeit“ meinte er. Ich schilderte ihm was los ist. Er meinte: „das kann nicht mit den Medikamenten zusammenhängen“. Ich sagte: womit denn dann? So was hatte mein Hund noch nie, nicht mal als ich sie vor 3 Jahren vollkommen unterernährt bekommen habe und der Bauch platz ja fast….! Er meinte daraufhin, dann soll ich halt das Prednisolon einen Tag weglassen und dann nur noch ne ¼ Tablette nehmen, aber damit hätte es dennoch nichts zu tun. Er müsse jetzt weitermachen… Aufgelegt. Ich ließ das Prednisolon erstmal ganz weg, weil ich Angst hatte. Einen anderen Tierarzt konnte ich nicht mehr erreichen den Abend. Die Nacht darauf hatte ich sie im Grundstück gefunden wie sie Dreck fraß, weil ich alles an Knochen etc. weggeräumt hatte. Der Bauch und das Verhalten blieb unverändert bis zum 7.12., ich hatte inzwischen 2 Tierärzte in der Region angerufen, die mir mitteilten, dass diese Reaktionen auf Prednisolon ab und an mal vorkommen würden, wohl speziell bei Dobermännern und Boxern am häufigsten. Aber ich soll mich doch an den Tierarzt wenden, der die Behandlung angefangen hätte.  

Am 7.12. gegen Mittag rief ich wieder in der Tierarztpraxis Dr. XXXXX an, ich hatte ihn am Telefon. Er teilte mir noch bevor ich eine Frage stellen konnte mit, ich solle schnell machen, denn er habe gleich eine OP. Ich teilte ihm mit, dass sich meine Hündin in demselben schlechten Zustand befinden würde, wie bereits geschildert und dass ich bitte wissen möchte was ich tun soll. Er meinte: „lassen sie halt das Prednisolon weg, wenn sie möchten (!!)“. Aufwiederhören.
Daraufhin bin ich zu einem anderen Tierarzt gefahren, der sich meine Hündin angesehen hat, er meinte, ja das ist eine typische Überreaktion und Unverträglichkeit von Prednisolon. Die Leber ist ganz sicher angeschwollen und sie hat Wasser im Bauchraum und im Gewebe angestaut. Man kann im Moment nur abwarten bis die Medikamente durch den Körper durch sind und sich der Körper weitmöglichst erholt hat, dann ein neues Blutbild erstellen und sehen ob evtl. ein Folgeschaden entstanden ist. Die Knoten in der Milchleiste waren auch wieder da, sogar größer als ursprünglich.
Dies half mir nicht besonders weiter. Ich setzte mich an meinen PC und recherchierte nach „Antibiotika“, „Salzlösung“, neu und „Depot“. Ich stieß auf die Firma Pfizer GmbH. In meiner Verzweiflung beschrieb ich in deren Kontaktformular kurz die Gegebenheiten und kam in Kontakt mit einer Ärztin, die dort für dass Medikament mit dem Namen Convenia zuständig ist. Sie war ein wenig überrascht, da dieses Produkt wohl max. 14 Tage anhält und keine 4 Wochen. Okay, ich weiß natürlich als Laie nicht in wie die Dosis für meinen Hund gewählt wurde. Wechselwirkungen mit Prednisolon würde es wohl nicht geben, sagte sie mir. Das Produkt sei bislang bei rund 1500 Tieren eingesetzt worden. Auf ihre Rückfrage sagte ich nur, meine Hündin hätte das Mittel in einer Praxis Nahe Leipzig gespritzt bekommen.  

Am 8.12. ging es meiner Hündin unverändert bis auf die Tatsache, dass der Kotabsatz einmal normal und einmal wässriger Brei war. Immer im Wechsel – Früh normal, am Abend wässriger Brei. Ich erinnerte mich, dass Herr XYZ sich für meine Hündin viel Zeit nahm und sich kümmerte, auch stand auf der Homepage der Praxis, die Öffnungszeiten und man solle sich Voranmelden, wenn man von einem bestimmten Arzt behandelt werden möchte. Ich rief also an, Frau XXXXX meldete sich, ich fragte direkt nach Herrn XYZ, darauf hin hörte ich „der ist nicht da, auf Wiederhören!“ Das war es.
Ich wurde immer verzweifelter, da sich der Zustand der Hündin in keinster Weise besserte. Ich wandte mich an einen weiteren Tierarzt Vorort, er sah sich die Hündin an, meinte, ja das kann schon von Prednisolon kommen, das andere Mittel Convenia kannte er nicht. Er meinte auch nur: abwarten bis der Körper das abgearbeitet hat, ca. 14 Tage und dann weitersehen. Von vorne anfangen mit Diagnose erstellen. Dies sei im Moment ja doch unmöglich. Ansonsten sollte der Tierarzt weitermachen, der das angefangen hat. Ich war gerade im Auto unterwegs, rief per Handy einen Bekannten an und bat ihn in der Praxis XXXXX  kurz anzurufen und nach Herrn XYZ zu fragen –er wurde sofort mit Herrn Dr. XXXXX verbunden, der ihm sagte, er sei nur noch 10 Minuten erreichbar, danach sei jeder Anruf sinnlos, denn er sei dann in einer OP.
Ich war total verzweifelt – ich setzte ein „Dankeschön“ an Herrn XYZ ins Gästebuch der Homepage der Praxis ohne jedoch jemanden persönlich anzugreifen, dies war ein Verzweiflungsakt weil ich dachte, vielleicht erreiche ich den Herrn XYZ so irgendwie, denn ich war nicht sicher ob er von dem Zustand zu der Zeit wusste und ich wusste nicht wie ich ihn erreichen sollte.  

Am 10.12. wird der Kotabsatz schlimmer, das heißt wässriger und es rumort im Bauch, obgleich ich schon die Tage Reis, Karotten und mageres Fleisch mit Mineralstoffzugabe gefüttert habe. Die Hündin ist müde, sie schläft fast nur noch ab Mittag, wie auch am 11.12., Fressattacken haben fast aufgehört, Appetit hat sie jedoch immer noch (was für sie aber eigentlich normal ist). Der Bauch ist immer noch prall, je doch nicht mehr so als ob er gleich platzt wie die letzten Tage. Am Nachmittag hatte ich nochmals Termin mit einem Tierarzt Vorort. Er bezeichnete ihren Zustand für soweit stabil und wir sollten bis ca. 21./22.12. abwarten und dann entscheiden wie weiter behandelt wird. Er meinte, der Körper müsse erstmal vollends zur Ruhe kommen.  

Am Dienstag den 12.12. dachte ich, es geht alles aufwärts, sie wollte wieder im Garten rumlaufen, wollte mit zum Spaziergang etc. doch mir fiel auf, dass sie den Tag noch keinen Kotabsatz hatte. Beim Spaziergang auch nicht. Sie hat gut gefressen, wollte am Abend dann aber auch nicht mehr raus. Ich wunderte mich und der Bauch war wieder wie kurz vor dem Platzen. Nun hatte ich Angst, sie habe sich eventuell bei ihren Fressattacken etwas runtergewürgt, das irgendwo im Darm stecken könnte o.ä. Die Nacht schrie sie bei jeder Bewegung auf, konnte aber auch nicht still liegen, der gesamte Lendenbereich schwoll auf – ich hatte wieder ziemlich Panik. 3 Tierärzte Vorort konnte ich nicht erreichen, nur Mailbox. Dann setzte ich mich vor meinen PC und suchte im Internet verzweifelt nach dem Tierarzt Herrn XYZ und wurde fündig (Handynummer). Mittwochvormittag rief ich ihn an, schilderte ihm den Zustand und er sagte mir, ich könne natürlich gleich Mittag kommen, er sei in der Praxis.
Ich war erstmal ein wenig erleichtert, da ich irgendwie zu Herrn XYZ Vertrauen hatte, weil er sich Zeit nahm und sich kümmerte.
Dies war auch bei diesem Besuch so. Er machte 3 Röntgenbilder, wobei sich herausstellte, dass meine Hündin an Spondylose an mehreren Wirbeln leidet sowie an zwei Verletzungen, die nach alten Schlagverletzungen aussahen, außerdem sah er das Herz stark vergrößert. Er hörte die Herztöne ab und verordnete ihr Fortekor. Ich sprach ihn nochmals darauf an warum die Herzwerte nicht gemacht wurden, da doch alle Organe gecheckt werden sollten. Er sagte, er hätte da auch nachgefragt, warum die nicht gemacht wurden und ihm wurde gesagt, das Labor könne das bei Hunden noch nicht (????).
Herr XYZ zeigte mir genau die Spondylosen, das Herz etc. auch die Aufnahmen vom Darm, dass hier also nichts feststeckt etc. Meine Hündin wurde gewogen, sie hatte 34,5 kg – 5 kg mehr als ich das erste Mal in der Praxis war!!!!!! Herr XYZ hat meiner Hündin die dritte Spritze (Tarantula) gegeben, worauf inzwischen die Knoten in der Milchleiste wieder ganz winzig geworden sind, weiter hat sie Tabletten als Entzündungshemmer und Schmerzmittel von ihm bekommen, das sie auch gut verträgt.
Er wollte die Woche danach die Herztöne noch mal kontrollieren und den weiteren Zustand prüfen um zu sehen wie weiter vorgegangen werden sollte.
Meiner Hündin ging es am nächsten Tag schon ein klein wenig besser, Tag für Tag ging es wieder aufwärts und ich war froh, dass Herr XYZ sich um sie gekümmert hat. Endlich eine Diagnose, die sichtbar der Problemauslöser war, endlich hat sich jemand darum gekümmert, dass es meinem Hund besser geht und das mit sichtbarem Erfolg. Der Bauch wurde ganz langsam weniger und weniger.
Bei dieser Vorstellung wurde mir wieder, wie beim ersten Besuch, der Rechnungsbetrag auf einem Zettel vorgerechnet: es waren rund Euro 110,- eine Rechnung habe ich nicht erhalten.
Ich war die Tage danach mehr als froh, wiederum die Strecke (einfach 150 km) gefahren zu sein, denn meiner Hündin ging es von Tag zu Tag besser. Es war keine tolle Diagnose, aber ich wusste nun endlich was meinem Hund fehlt, seit 2,5 Jahren wurden ja immer wieder Gelenksentzündungen behandelt.
Ein Herzproblem wurde bislang nie bei ihr festgestellt. Vor einem Jahr wurde das Herz ohne Befund abgehört, als ihr die Gebärmutter und die Eierstöcke wegen Vereiterung entfernt wurden. Damals wurde dies auch als möglicher Grund für die Gelenksentzündungen angesehen.
Nun hatte ich mit Herrn XYZ den Kontrolltermin für Donnerstag den 21.12.06 zur Nachmittagssprechzeit vereinbart. Bis dahin hatte er mir die Medikamente für die Hündin mitgegeben um dann zu sehen wie weiterbehandelt wird.  

Am Dienstag, den 19.12. dann hatte ich Post von der Tierarztpraxis Dr. XXXXX in meinem Briefkasten mit dem Wortlaut, dass meine Hündin in der Praxis nicht mehr behandelt wird, auch nicht von Herr XYZ……………………….  

Ich möchte gerne wissen was meine Hündin falsch gemacht hat. Natürlich stand ich kurz vor den Feiertagen extrem dumm da, die Medikamente reichten noch für 2 Tage……… ich dachte, ich hätte endlich einen Tierarzt gefunden. Warum??? Ich möchte für meine kleine Li wissen warum!!!!!!
Und ich möchte wissen warum ich in einer Praxis in 3 Wochen über Euro 300,- , bezahle um dann ohne eine Begründung zu nennen und zu Lasten meines Tieres der Praxis verwiesen werde.  

Ich weiß es nicht, aber ich denke darauf sollte man als Tierhalter ein Recht haben, die ganze Sache geht im Endeffekt zu Lasten des Tieres, das am allerwenigsten etwas für die ganze Sache kann – Tiere haben keine Rechte, okay - hat man hier nur das Recht zu bezahlen?? Sonst keins?  

PS: Bitte sehen Sie mir meine laienhaften Beschreibungen nach – ich bin nur Tierhalterin und kann die Sachlage nur so erklären wie ich die Worte dafür habe.  

Vergessen möchte ich an dieser Stelle auch nicht, den wenigen Menschen zu danken, die viel für die Maus getan haben:

Zdenka Meinhardt, unsere Tierheilpraktikerin (siehe Linkliste) hat meiner Li durch die regelmäßigen Blutegelbehandlungen sehr geholfen.
Nach den Behandlungen konnte ich jedes Mal sehen, dass Li sich leichter und besser bewegen konnte. Obwohl Zdenka wusste, dass Li ein sehr schwieriges Hundchen war, ließ sie sich nicht davon abbringen, dem Mädchen zu helfen - Vielen Dank!!!!!!!

Tierärzte-Praxis in Leipzig Schönefeld, Dr. Jähnig - hier wurde das Beinchen von Li mit der abgelösten Achyllessehne operiert. Hier wurde nicht gefragt wie sie vom Wesen ist, hier wurde einfach geholfen, ohne wenn und aber! Danke, denn ohne Euch hätte sie die gute Zeit nicht mehr erleben dürfen! Schade, dass Ihr so weit von uns weg seid :-((

Tierärztliche Klinik in Leipzig - Panitzsch, Dr. Schmidt  http://www.tierdoctor-online.de/frameset.html
Danke Herr Dr. Schmidt, Sie haben toll um meine Li gekümmert, ebenfalls ohne zu fragen wie und warum sie so ist, wie sie ist. Viel Zeit haben Sie investiert um sie genauestens zu untersuchen, mir als Halter alles zu erklären und um sie optimal auf die Medikamente einzustellen.
Dank Ihnen hat sie noch eine tolle Zeit erleben dürfen und ist über die Wiesen gesaust und hat riesige Krater gebuddelt - Vielen Dank!!!! Ich hoffe es nicht, aber sollte eines meiner Hundels mal wieder ein Herzproblem haben, werde ich sicher den weiten Weg nicht scheuen!!

Ich denke oft darüber nach, was meine kleine Li alles erdulden musste – trotz alldem ist sie ein so toller Hund geworden und wir haben uns abgöttisch geliebt!! Das, mehr als harte, erste gemeinsame Jahr war sehr schnell vergessen – SIE, werde ich nie vergessen!
 

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