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Einige
meiner Tierarztabenteuer der letzten Jahre Krankengeschichte
Li(ssy) vom Einzug bei mir bis zu einem unserer „nicht sehr schönen
Tierarzterlebnisse“ – zumindest eins der krasseren Erlebnisse: Nachstehenden
Bericht hatte ich für einen Tierarzt geschrieben, damit er sich mit dem
bisherigen Verlauf im Vorfeld in Ruhe auseinandersetzen konnte und sich
eine Ende
April 2003: Li
kam zu mir: kahle Stellen am Körper, schwarze Zähne, verdreckte Ohren,
schlechte Atmung, 16 kg, Rippen und Beckenknochen abstehend, dicken
Bauch – erster Eindruck: Bauchwassersucht oder hochgradig vereiterte
Gebärmutter. Sie wurde nach einer Beruhigungsspritze erstmal geröntgt.
Röntgenergebnis:
9 Welpenköpfe zu sehen. Da war ich erstmal platt…….
Ende
Mai 2003:
Mutter
und Welpen wurden entwurmt. 10 Tage später Kotprobe Li zeigte
Wurmbefall. Sie
wurde nochmals samt Welpen entwurmt. Mitte Juni wurden Welpen und Mutter
nochmals entwurmt und Ende des Monats wurden Welpen und Mutter geimpft.
Li erhielt die Grundimmunisierung ähnlich der Welpen, da kein
Impfausweis etc. vorlag und nicht bekannt war ob sie jemals geimpft
wurde. Ende
Juni 2003: Li hatte
offensichtlich große Probleme mit der Impfung, sie war mehrere Tage
total matt, schlief fast nur noch, wollte keinen in ihrer nähe haben
und hatte einen leicht wankenden Gang. Der Tierarzt, der sie geimpft
hatte, meinte, das sei bei manchen Tieren so. (Ich habe sie jedoch Aufgrund dessen und da wir nicht ins Ausland fahren, nicht auf Hundeplätze
gehen etc. nicht mehr impfen lassen). Weiter traten nach Abgabe der
Welpen bei Ihr Zitteranfälle auf. Ein Kopfzittern wobei sie während
der Anfälle wie weggetreten schien. Hauptsächlich kamen diese Anfälle
am Abend ca. 1 bis 2 Stunden nach dem Fressen. Ich suchte 3 Tierärzte
in Serie diesbezüglich auf, deren Meinung tendierte in Richtung einer
Art Epileptischer Anfälle. Jedoch riet mir hier jeder anstelle einer
genaueren Untersuchung zum Einschläfern, da der Hund nach deren Meinung
psychisch gestört sei. Der vierte Tierarzt war bereit eine Blutentnahme
zu machen, so wie ich das erstmal wollte. Es ergab sich ein wesentlich
zu niedriger Magnesium- und Mangangehalt im Blut (?). Die
B-Vitamin-Werte lagen auch im Keller. Auf
eigene Faust fütterte ich Li Bierhefe und ein Magnesiumprodukt aus dem
Pferdebereich zu. Die Anfälle
wurden seltener – ca. 2 bis 3 Mal die Woche und sie dauerten keine 4
bis 5 Minuten mehr sondern ca. 1 bis 2 Minuten. Jedoch musste man sich
Ihr fernhalten wenn so ein Anfall kam, denn sie reagierte panisch auf Nähe,
auch noch rund eine halbe Stunde nach dem Anfall. August
2003: Wir kamen vom
Spaziergang nach hause, da blutete Li plötzlich aus der Nase. Es war
Freitagabend, mein damaliger Tierarzt wollte sie ohnehin nicht
behandeln, da sie ja kein „einfacher Hund“ war. Er meinte, es könne
eine Granne o.ä. sein, die in die Nase eingedrungen ist. Da könne man
bei „so einem Hund“ gar nichts machen, weil man ja nicht rankommt. 2
weitere Tierärzte lehnten uns bereits an der Türe ab. Beim dritten
erwirkte ich nach lautstarker Diskussion,
dass sie zumindest eine Blutgerinnungsspritze erhält, damit sie mir
nicht gleich im Auto verblutet. Die
Blutung stand daraufhin still bis in der Nacht. Sie bekam dann einen
Hustenanfall, blutete wieder sehr stark, würgte dabei geronnenes Blut
aus. Sie war dann den nächsten Tag sehr schwach. Die Blutung stand
jedoch still und sie erholte sich wieder sehr gut.
März
2004:
Wir waren
spazieren, es war schönes Wetter, plötzlich, ohne sichtbare Einwirkung
kam Li plötzlich humpelnd angelaufen. Sie hatte davor nicht mit meiner
anderen Hündin gespielt oder war schnell gerannt, wo man ein Umknicken
hätte vermuten können. Eine Verletzung von außen war ebenfalls nicht
zu erkennen. Zu hause dann konnte ich eine leichte Schwellung im Fußbereich
erkennen. Da ich
zu dem Zeitpunkt keinen Tierarzt hatte, der sie freiwillig behandelte,
wandte ich mich an eine Tierheilpraktikerin, die Arnika/Belladonna
empfahl. Nach rund 6 Tagen war das Humpeln sowie die Schwellung komplett
verschwunden. Mai
2004: ähnlich wie
im März am Fuß, bekam Li plötzlich eine Schwellung am Fersengelenk
desselben Beinchens und sie humpelte schlimmer als im März. Auch hier
war keine Verletzung ersichtlich und sie bewegte sich davor normal, d.h.
es war keine Überbelastung, Springen oder Spielen o.ä.
vorangegangen. Einzige Parallele: beides begann an einem sonnigen
relativ warmen Tag. Sie
erhielt wieder Arnika/Belladonna, was ja offensichtlich im Vorfeld half
– diesmal jedoch nicht. Es wurde schlimmer. Am 6. Tag dann wandte ich
mich an einen neuen Tierarzt, der mir von mehreren Hundehaltern
empfohlen wurde. Oktober
2004: Nach der
Operation gab es Höhen und Tiefen im Heilungsprozess. Li ging ganz gut
mit der Sache um, Sie fing bereits 3 Wochen nach der OP an das Beinchen
ab und an zu belasten. Der operierende Arzt war sehr zufrieden mit dem
Verlauf und wir natürlich auch. Alles sah sehr gut aus, jedoch entzündete
sich immer wieder eine kleine Stelle an und um die Operationsnarbe. Es
eiterte an der Stelle, heilte dann aber wieder ab. Im Dezember entstand
eine dicke weiche Beule an der OP-Narbe. Laut unserem Tierarzt ein Hämatom.
Dies wurde wieder durch unseren Tierarzt behandelt. Inzwischen trat sie
auf das Bein ordentlich auf, was wiederum Mut machte. Januar
2005: Das Bein wurde
wieder richtig dick, wo es operiert war. Ich war ziemlich deprimiert und
fuhr mit Li wieder nach Leipzig. Dort wurde geröntgt und alles genau
angesehen. Einsetzen konnte sie das Bein gut und die Bewegung war soweit
auch okay. Der Faden saß richtig, war nicht verrutscht. Man sagte mir,
dass wir froh sein sollten dass es ist wie es ist, da die Operation ja
doch eine 50 : 50 Sache gewesen sei. Sie bekam wieder für 14 Tage
Rymadil und das Bein wurde darauf hin auch wieder besser. Mai
2005: Li hatte ein
Hämatom am Ohr, welches genäht werden musste. Ende
September 2005:
Li
humpelte wieder, jedoch war diesmal wieder der Fuß (Pfote) geschwollen.
Wir waren wieder bei unserem Tierarzt, der sie abtastete, einen
Scheidenabstrich nahm und der sicheren Meinung war, sie hätte eine Gebärmutterentzündung.
Sie wurde dann im Oktober 2005
operiert, wobei Gebärmutter und Eierstöcke entfernt wurden, die ich
mir auch nach der OP ansehen durfte. In den Eierstöcken war eine
Vereiterung erkennbar. Nun
hoffte man, die ganzen Gelenkprobleme könnten von der Gebärmutterentzündung
hervorgerufen worden sein. Dies sah auch eine ganze zeitlang so aus. Außer
einigen kleinen Problemchens am operierten Bein, ging es Li ganz gut.
Die kleinen Stellen, die am operierten Bein ab und an aufgingen,
behandelte ich inzwischen mit Aloe Vera und Propolis selbst. Sommer
2006: Als es diesen
Sommer so extrem heiß war, verstärkten sich die Probleme mit dem
operierten Bein wieder zusehends. Als dies wieder etwas besser wurde,
begannen die Probleme mit dem anderen Hinterlauf. Inzwischen ist der
andere Fuß hinten rechts geschwollen und sie humpelt. Dies variiert im
Moment, mal besser, mal schlechter. Erstmals trat dies im August auf, da
bekam sie Traumeel, daraufhin war das Humpeln und die Schwellung nach
einer Woche wieder verschwunden um Mitte September wiederzukommen. Sie
bekam dann noch mal Traumeel, daraufhin wurde das Bein jedoch weder
schlechter noch besser. In
wieweit
das „normal“ ist kann ich nun schwer einschätzen, da ihr Alter nicht
genau bekannt ist. Meine andere Hündin (knapp über 9 Jahre) ist jedoch
einiges agiler als Li. Jedoch hat die andere Hündin mit Sicherheit bei
weitem nicht so viel Schlechtes durchleben müssen wie Li. Der
nun folgende Bericht ging nach dem Erlebnis an die zuständige Tierärztekammer……… Bericht
– Tierarztpraxis Dr. XXXXX Ich war
auf der Suche nach einer Tierarztpraxis, die Erfahrung auf dem Gebiet
Borreliose hat und die Möglichkeit eine Blutuntersuchung auf kurzem und
schnellem Wege durchzuführen. Stand der Dinge war, dass meine Hündin,
die ich vor gut 3 Jahren aus dem Tierschutz mit unbekannter
Vorgeschichte übernommen habe, immer wieder an Gelenkentzündungen
litt. Mal schwerer mal schwächer traten die Symptome zu Tage. Montag,
den 27.11.06 rief ich in der
Tierarztpraxis an, hatte Herrn Dr. XXXXX am Telefon, der mir mitteilte,
dass das Blutbild komplett gut ausgefallen sei. Borrelioseuntersuchung
sei in beiden Fällen negativ, Schilddrüsenwerte seien okay, etc.
Einzig seien die Eosinophile erhöht, was mit den Gelenkentzündungen
zusammenhängen könnte. Alles Weitere sollte am Donnerstag in der
Praxis besprochen werden, er sei an dem Nachmittag auch in der Praxis,
sagte er mir. Donnerstag, den 30.11.06 war ich also mit meiner Hündin wieder in der Praxis. Herr Dr. XXXXX sah sich die Hündin an, fragte, wer das Bein operiert hätte, ich sagte ihm, das sei ein Kollege in Leipzig vor gut 2 Jahren gewesen. Er ließ sich darüber aus, dass wohl die Operation total Mist sei und so was viel besser zu machen sei und und und, der Arzt sei ja auch schon in Pension gegangen. Ich sagte, ich sei eigentlich froh gewesen, dass der Hund wieder laufen kann, die meisten Ärzte bei denen ich damals vorstellig war, sahen nicht mal die Möglichkeit einer Operation. Er regte sich darüber auf ohne dass ich den Grund und Sinn richtig nachvollziehen konnte und ich fragte ihn, was nun geschehen könne oder sollte, denn an der OP war ja nun nichts mehr zu ändern. Naja,
nachoperieren könne er jetzt ja auch nicht mehr, man müsse zusehen,
den Entzündungsherd dort herauszubekommen. Er sah darin die
Grundursache für die laufenden Gelenkentzündungen (auch wie im Moment
am anderen Hinterlauf vorhanden). Er meinte, sie müsse Prednisolon und
Antibiotika bekommen um die Bakterielle Entzündung zu stoppen. Er wolle
ihr ein neues Antibiotika spritzen, das irgendeine Salzbasis ist und
knappe 4 Wochen anhalten sollte, das sei ganz neu aber super gut und man
könne ja die Tablettengabe nicht vergessen. Er spritze ihr das Mittel,
gab mir Prednisolon50 für sie mit (sie sollte 2 x täglich ½ Tablette
bekommen). Dann sprach ich ihn an wegen der 2. der 3. Spritzen wegen der
Knoten an der Milchleiste. Er tastete sie ab und bestätigte, was ich
auch schon ertastet hatte, dass die Knoten nur noch ganz klein waren. Er
gab ihr die zweite Spritze. Er sprach mich dann darauf an, dass ich der
Hündin, wie auch meinen anderen Hunden Cistus gebe. Das bräuchte ich
nicht, die Hündin sei ja laut Blutbild gesund. Ich sagte, dass die
Hunde dadurch keine Zecken und Flöhe hätten. Bei uns ist das normal
schlimm, weil wir direkt am Waldrand wohnen. Ich fragte ihn, was
dagegensprechen würde. Er sagte nur, dass Zeug sei zu teuer. Ich sagte,
dass ich die Chemischen Produkte auch teuer finde und dass sie ja dem
Tier auch schaden könnten, wie er dazu stehen würde. Er meinte dann
nur: na dann geben sie es halt weiter, wenn sie wollen. Er
sagte mir dann, dass er mir die Behandlung nicht rechnen würde, sondern
nur die Medikamente. Ich zeigte mich überrascht und bedankte mich schon
mal. Eine Frau, ich denke es war Frau XXXXX, stellte mir eine Quittung
aus. Auf dieser steht jedoch Behandlung (kann ich nicht lesen)
Medikamente. Der Betrag bzw. die Medikamente wurden mir nicht aufgeschlüsselt. Am
7.12. gegen Mittag rief ich wieder in der Tierarztpraxis Dr. XXXXX an,
ich hatte ihn am Telefon. Er teilte mir noch bevor ich eine Frage
stellen konnte mit, ich solle schnell machen, denn er habe gleich eine
OP. Ich
teilte ihm mit, dass sich meine Hündin in demselben schlechten Zustand
befinden würde, wie bereits geschildert und dass ich bitte wissen möchte
was ich tun soll. Er meinte: „lassen sie halt das Prednisolon weg,
wenn sie möchten (!!)“. Aufwiederhören. Am
8.12. ging es meiner Hündin unverändert bis auf die Tatsache, dass der
Kotabsatz einmal normal und einmal wässriger Brei war. Immer im Wechsel
– Früh normal, am Abend wässriger Brei. Ich erinnerte mich, dass
Herr XYZ sich für meine Hündin viel Zeit nahm und sich kümmerte, auch
stand auf der Homepage der Praxis, die Öffnungszeiten und man solle
sich Voranmelden, wenn man von einem bestimmten Arzt behandelt werden möchte.
Ich rief also an, Frau XXXXX meldete sich, ich fragte direkt nach Herrn
XYZ, darauf hin hörte ich „der ist nicht da, auf Wiederhören!“ Das
war es. Am
10.12. wird der Kotabsatz schlimmer, das heißt wässriger und es rumort
im Bauch, obgleich ich schon die Tage Reis, Karotten und mageres Fleisch
mit Mineralstoffzugabe gefüttert habe. Die Hündin ist müde, sie schläft
fast nur noch ab Mittag, wie auch am 11.12., Fressattacken haben fast
aufgehört, Appetit hat sie jedoch immer noch (was für sie aber
eigentlich normal ist). Der Bauch ist immer noch prall, je doch nicht
mehr so als ob er gleich platzt wie die letzten Tage. Am Nachmittag
hatte ich nochmals Termin mit einem Tierarzt Vorort. Er bezeichnete
ihren Zustand für soweit stabil und wir sollten bis ca. 21./22.12.
abwarten und dann entscheiden wie weiter behandelt wird. Er meinte, der
Körper müsse erstmal vollends zur Ruhe kommen. Am
Dienstag den 12.12. dachte ich, es geht alles aufwärts, sie wollte
wieder im Garten rumlaufen, wollte mit zum Spaziergang etc. doch mir
fiel auf, dass sie den Tag noch keinen Kotabsatz hatte. Beim Spaziergang
auch nicht. Sie hat gut gefressen, wollte am Abend dann aber auch nicht
mehr raus. Ich wunderte mich und der Bauch war wieder wie kurz vor dem
Platzen. Nun hatte ich Angst, sie habe sich eventuell bei ihren
Fressattacken etwas runtergewürgt, das irgendwo im Darm stecken könnte
o.ä. Die
Nacht schrie sie bei jeder Bewegung auf, konnte aber auch nicht still
liegen, der gesamte Lendenbereich schwoll auf – ich hatte wieder
ziemlich Panik. 3 Tierärzte Vorort konnte ich nicht erreichen, nur
Mailbox. Dann setzte ich mich vor meinen PC und suchte im Internet
verzweifelt nach dem Tierarzt Herrn XYZ und wurde fündig (Handynummer).
Mittwochvormittag rief ich ihn an, schilderte ihm den Zustand und er
sagte mir, ich könne natürlich gleich Mittag kommen, er sei in der
Praxis. Am
Dienstag, den 19.12. dann hatte ich Post von der Tierarztpraxis Dr.
XXXXX in meinem Briefkasten mit dem Wortlaut, dass meine Hündin in der
Praxis nicht mehr behandelt wird, auch nicht von Herr
XYZ………………………. Ich möchte
gerne wissen was meine Hündin falsch gemacht hat. Natürlich stand ich
kurz vor den Feiertagen extrem dumm da, die Medikamente reichten noch für
2 Tage……… ich dachte, ich hätte endlich einen Tierarzt gefunden.
Warum??? Ich möchte für meine kleine Li wissen warum!!!!!! Ich weiß
es nicht, aber ich denke darauf sollte man als Tierhalter ein Recht
haben, die ganze Sache geht im Endeffekt zu Lasten des Tieres, das am
allerwenigsten etwas für die ganze Sache kann – Tiere haben keine
Rechte, okay - hat man hier nur das Recht zu bezahlen?? Sonst keins? PS:
Bitte sehen Sie mir meine laienhaften Beschreibungen nach – ich bin
nur Tierhalterin und kann die Sachlage nur so erklären wie ich die
Worte dafür habe. Vergessen möchte ich
an dieser Stelle auch nicht, den wenigen Menschen zu danken, die
viel für die Maus getan haben: Tierärztliche
Klinik in Leipzig - Panitzsch, Dr. Schmidt http://www.tierdoctor-online.de/frameset.html
Ich
denke oft darüber nach, was meine kleine Li alles erdulden musste –
trotz alldem ist sie ein so toller Hund geworden und wir haben uns abgöttisch
geliebt!! |
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